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		<title>Sachartikel 2003 - Versionsgeschichte</title>
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		<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in DRAFD Wiki</subtitle>
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		<title>Hajog: 1 Version importiert</title>
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				<updated>2017-03-05T15:55:21Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;1 Version importiert&lt;/p&gt;
&lt;table class=&quot;diff diff-contentalign-left&quot; data-mw=&quot;interface&quot;&gt;
				&lt;tr style='vertical-align: top;' lang='de'&gt;
				&lt;td colspan='1' style=&quot;background-color: white; color:black; text-align: center;&quot;&gt;← Nächstältere Version&lt;/td&gt;
				&lt;td colspan='1' style=&quot;background-color: white; color:black; text-align: center;&quot;&gt;Version vom 5. März 2017, 15:55 Uhr&lt;/td&gt;
				&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td colspan='2' style='text-align: center;' lang='de'&gt;&lt;div class=&quot;mw-diff-empty&quot;&gt;(kein Unterschied)&lt;/div&gt;
&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/table&gt;</summary>
		<author><name>Hajog</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://wiki.drafd.org/index.php?title=Sachartikel_2003&amp;diff=1087&amp;oldid=prev</id>
		<title>Admin am 17. April 2010 um 13:32 Uhr</title>
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				<updated>2010-04-17T13:32:38Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;* [[Antifa-Lagergruppen]]&lt;br /&gt;
Zusammenschluss der ersten deutschen Kriegsgefangenen in der Sowjetunion im Jahr 1941,&lt;br /&gt;
die sich offen als Hitlergegner erklärten. Mit Unterstützung deutscher Exil-Kommunisten&lt;br /&gt;
leisteten sie unter den noch von der Nazipropaganda beeinflussten Mitgefangenen&lt;br /&gt;
Aufklärungsarbeit über den verbrecherischen Charakter des Krieges gegen die Sowjetunion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[AKFD | Antifaschistisches Komitee »Freies Deutschland« deutscher Soldaten in Griechenland&lt;br /&gt;
(AKFD)]]&lt;br /&gt;
Im September 1944 von den Wehrmachtsangehörigen Falk Harnack und Gerhard Reinhard&lt;br /&gt;
ins Leben gerufenen Sammlungsbewegung unter den deutschen Okkupationstruppen in&lt;br /&gt;
Griechenland, die überwiegend aus 999er Einheiten kamen und am bewaffneten Widerstand&lt;br /&gt;
in der griechischen Befreiungsarmee (ELAS) teilnahmen.&lt;br /&gt;
*[[Antifaschulen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der Politischen Hauptverwaltung der Roten Armee gebildete Lehreinrichtungen für&lt;br /&gt;
antifaschistisch gesinnte deutsche Kriegsgefangene. Die erste dieser Schulen wurde am 2. Mai&lt;br /&gt;
1943 im Kriegsgefangenenlager Oranki b. Gorki eröffnet, die anschließend als zentrale&lt;br /&gt;
Antifaschule nach Krasnogorsk b. Moskau (Lager 27) verlegt wurde. Eine zweite&lt;br /&gt;
Zentralschule nahm am 20. Juni 1943 in Talizi b. Iwanowo (Lager 165) ihre Tätigkeit auf.&lt;br /&gt;
Außer den zwei Zentralschulen gab es noch sieben Frontschulen, die es im Hinterland der&lt;br /&gt;
Kampflinie von der Kurlandfront im Norden bis zur Kaukasusfront im Süden gab und die sich&lt;br /&gt;
bis zum Kriegsende mit dem Vorrücken der Roten Armee in einem ständigen Ortswechsel bis&lt;br /&gt;
nach Deutschland befanden.&lt;br /&gt;
Im Unterschied zu den Zentralschulen, deren Absolventen zur Frontorganisation des NKFD&lt;br /&gt;
als Bevollmächtigte, Beauftragte und Helfer delegiert wurden, hatten die Frontschulen die&lt;br /&gt;
Aufgabe, Antifaschisten für ihren unmittelbaren Einsatz als Propagandisten und Agitatoren an&lt;br /&gt;
der Front sowie im Hinterland der faschistischen Truppen vorzubereiten.&lt;br /&gt;
* [[Appell der 158]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach intensiver Aufklärungs- und Überzeugungsarbeit in einem Mannschaftslager&lt;br /&gt;
unterzeichneten 158 deutsche Kriegsgefangene einen »Appell an das deutsche Volk«, in dem&lt;br /&gt;
sie ihren Bruch mit Hitler, dem Verderber Deutschlands, begründeten. Der Appell der 158&lt;br /&gt;
erschien in der ersten Nummer der Zeitung »Das freie Wort« und wurde in allen Lagern zur&lt;br /&gt;
Diskussion gestellt.&lt;br /&gt;
* [[Arbeitskreis für kirchliche Fragen beim Nationalkomitee »Freies Deutschland«]]&lt;br /&gt;
Die Gründung des kirchlichen Arbeitskreises beim NKFD erfolgte auf der Vollsitzung des&lt;br /&gt;
NKFD, die vom 14. bis 16. Juni 1944 stattfand. Geladene Gäste waren 29 Geistliche beider&lt;br /&gt;
Konfessionen, die als Wehrmachtspfarrer sowie als Offiziere, Unteroffiziere und Soldaten in&lt;br /&gt;
Kriegsgefangenschaft geraten waren. Ihrem Wunsch entsprechend kam es zur Gründung des&lt;br /&gt;
Arbeitskreises, der sich über den Sender und das Organ des NKFD, der Zeitung »Freies&lt;br /&gt;
Deutschland«, an die Christen an der Front und in der Heimat mit der Aufforderung wandte,&lt;br /&gt;
Hitler zu stürzen und den Krieg zu beenden.&lt;br /&gt;
Als Mitglieder des Nationalkomitees wurden der katholische Pfarrer Josef Kayser und der&lt;br /&gt;
evangelische Pfarrer Johannes Schröder in den geschäftsführenden Ausschuss berufen.&lt;br /&gt;
Sonntag für Sonntag hielten Mitglieder des Arbeitskreises im Sender »Freies Deutschland« in&lt;br /&gt;
evangelischen und katholischen Predigten gegen das Naziregime und seinen verbrecherischen&lt;br /&gt;
Krieg.&lt;br /&gt;
* [[Aufruf der 17 Generale]]&lt;br /&gt;
Am 22. Juni 1944, auf den Tag genau, an dem drei Jahre zuvor der Überfall der&lt;br /&gt;
Hitlerwehrmacht auf die UdSSR erfolgte, begann die sowjetische Sommeroffensive in&lt;br /&gt;
Belorussland in einer Stärke, die alles Bisherige in diesem Krieg weit übertraf. Die&lt;br /&gt;
Wucht des Angriffs der Roten Armee steigerte sich in den ersten Tagen so, dass die&lt;br /&gt;
Verbindungen innerhalb der deutschen Armeen verloren gingen. Die oberste Führung der&lt;br /&gt;
deutschen Mittelfront hatte keine Möglichkeit mehr, ihre Truppen zu koordinieren. Am&lt;br /&gt;
30. Juni 1944 existierte die deutsche Heeresgruppe Mitte nicht mehr.&lt;br /&gt;
Zweihunderttausend deutsche Soldaten und Offiziere, darunter zehn Generale, waren&lt;br /&gt;
gefallen. 85.000 Wehrmachtsangehörige, unter ihnen 21 Generale, hatten sich der Roten&lt;br /&gt;
Armee gefangen gegeben.&lt;br /&gt;
Aus der Gefangenschaft heraus richteten 17 von ihnen (vier Armeekorps- und 13&lt;br /&gt;
Divisionskommandeure) einen Aufruf an ihre noch in der Wehrmacht verbliebenen&lt;br /&gt;
Kameraden, der als »Aufruf der 17 Generale« von ihren unterzeichnet, zum Inhalt hatte:&lt;br /&gt;
»daß die letzten Kämpfe und die die Kriegsentscheidung endgültig bestimmende&lt;br /&gt;
Niederlage der Heeresgruppe Mitte sie zu der Überzeugung von der Aussichtslosigkeit&lt;br /&gt;
eines weiteren Kampfes brachten und daher den Aufruf veranlaßt haben, um dieWahrheit&lt;br /&gt;
über die Tage an der Ostfront, die Ursachen für diese Niederlagen und den Ausweg zu&lt;br /&gt;
sagen, die entscheidende Trennung von Hitler und seinem Kreis, die Ablehnung der&lt;br /&gt;
Durchführung von Befehlen Hitlers und seiner Beauftragten sowie die sofortige&lt;br /&gt;
Einstellung des Kampfes und sinnlosen Blutvergießen erfordern. Wartet nicht, bis Hitler&lt;br /&gt;
Euch zugrunde richtet! Auftreten gegen Hitler ist Auftreten für Deutschland!«&lt;br /&gt;
Die lnformationsstelle des Nationalkomitees »Freies Deutschland« teilte mit:&lt;br /&gt;
Am 27. Juli 1944 wurden im Haus des Nationalkomitees »Freies Deutschland« vier Generale&lt;br /&gt;
der Heeresgruppe Mitte durch den Präsidenten des Nationalkomitees, Erich Weinert und&lt;br /&gt;
den Präsidenten des Bundes Deutscher Offiziere General d. Artillerie, Walther von&lt;br /&gt;
Seydlitz, empfangen. Die Begegnung, die auf Wunsch und Einvernehmen mit den anderen&lt;br /&gt;
Unterzeichnern des Aufrufes der 17 Generale der Heeresgruppe Mitte erfolgte, dauerte&lt;br /&gt;
mehrere Stunden. Von beiden Seiten wurde der Wille und die Bereitschaft zu enger&lt;br /&gt;
Zusammenarbeit für das gemeinsame Ziel zum Ausdruck gebracht.&lt;br /&gt;
* [[Barbarossa-Gerichtsbarkeitserlass]]&lt;br /&gt;
Am 13.5.1941 verfügte Hitler über das OKW, dass die Aburteilung von »Feindlichen&lt;br /&gt;
Zivilpersonen« im Gebiet »Barbarossa«, also in den von deutschen Truppen im&lt;br /&gt;
Russlandfeldzug zu besetzenden Teil der Sowjetunion, der Militärgerichtsbarkeit entzogen&lt;br /&gt;
und örtlichen Truppenführern zu überlassen sei. Der Erlass stieß im Offizierskorps zwar auf&lt;br /&gt;
Kritik, in vielen Fällen wurde er aber dennoch zum Freibrief für Ausschreitungen und für die&lt;br /&gt;
ausdrücklich von Hitler vorgesehenen »kollektiven Gewaltmaßnahmen«, worunter das&lt;br /&gt;
Niederbrennen ganzer Dörfer und summarische Hinrichtungen bei »Heimtückischen«&lt;br /&gt;
Angriffen zu verstehen waren.&lt;br /&gt;
*[[Bekennende Kirche (BK)]]&lt;br /&gt;
Die BK hatte ihre Wurzel in der Oppositionsbewegung (Pfarrernotbund) gegen die&lt;br /&gt;
Kirchenpartei der Deutschen Christen (DC), die 1933 mit Unterstützung der NSDAP die&lt;br /&gt;
Macht in großen Teilen der evangelischen Kirche errangen und diese, ganz im Sinne Hitlers,&lt;br /&gt;
organisatorisch und ideologisch mit de NS-System »gleichschalten« wollten. Gegen diese&lt;br /&gt;
Versuche vertrat sie die biblische Lehre. Anhänger der BK gehörten direkt zur politischen&lt;br /&gt;
Widerstandsbewegung, vor allem in Kreisen, die den Umsturzversuch des 20. Juli 1944&lt;br /&gt;
herbeiführten, wie Pfarrer Dietrich Bonhoeffer. Karl Barth, der jahrelang als&lt;br /&gt;
Religionsphilosoph an deutschen Universitäten, zuletzt in Bonn gelehrt hatte, wurde von der&lt;br /&gt;
Hitlerregierung jede weitere Lehrtätigkeit untersagt. Er musste Deutschland verlassen und ging in seine Heimatstadt Basel zurück. In der Schweiz wurde er später nach der Gründung&lt;br /&gt;
der »Freien Deutschen Bewegung«, die er ideell und materiell unterstützte, zu ihrem Mäzen.&lt;br /&gt;
* [[Bewährungseinheiten – 999]]&lt;br /&gt;
Die sogenannten Bewährungseinheiten der Wehrmacht gehörten zu einem Gesamtsystem, das&lt;br /&gt;
den Strafvollzug in den Dienst der Kriegsführung stellte. Es handelte sich dabei um&lt;br /&gt;
Kriminelle, aber auch um »politisch Unzuverlässige«, die mit Erlass vom 21.12.1940 zur&lt;br /&gt;
»Bewährungstruppe 500« zusammengefasst wurden. Daraus entstand im Herbst 1941 das&lt;br /&gt;
Infanterie Ersatzbataillon 500, welches später zum Regiment erweitert wurde.&lt;br /&gt;
Das Oberkommando der Wehrmacht (OKW) veranlasste im Oktober 1942 die Aufstellung der&lt;br /&gt;
Bewährungstruppe 999 auf dem Truppenübungsplatz Heuberg. Sie bestand überwiegend aus&lt;br /&gt;
zivilrechtlich wegen politischer oder krimineller Delikte mit Zuchthaus bestraften, von der&lt;br /&gt;
Wehrpflicht als »wehrunwürdig« Ausgeschlossenen. Von den etwa 28.000 »999ern« zählten&lt;br /&gt;
rund ein Drittel zu den politischen Gegnern des Naziregimes. Unter ihnen befand sich die&lt;br /&gt;
ganze Bandbreite des antifaschistischen Widerstandes, insbesondere aus der Arbeiterbewegung.&lt;br /&gt;
Sie kamen vielfach aus der Illegalität und der Verfolgung und suchten Kontakte&lt;br /&gt;
zur Zivilbevölkerung und zur Widerstandsbewegung in den besetzten Gebieten.&lt;br /&gt;
An ihren Einsatzorten in Nordafrika, besonders in Griechenland und auf dem Balkan, liefen&lt;br /&gt;
viele »Bewährungssoldaten« zu den Volksbefreiungskräften und Partisanen über, oder&lt;br /&gt;
schlossen sich wie in Griechenland zu »Antifaschistischen Komitees Freies Deutschland«&lt;br /&gt;
deutscher Soldaten zusammen. Das Kriegsende erlebten viele von ihnen in alliierter&lt;br /&gt;
Kriegsgefangenschaft.&lt;br /&gt;
* [[BDO |Bund Deutscher Offiziere]] (BDO)&lt;br /&gt;
Bald nach Gründung des Nationalkomitees »Freies Deutschland« (NKFD) wurde eine&lt;br /&gt;
intensive Werbung unter den kriegsgefangenen Offizieren und unter den Generalen ins Auge&lt;br /&gt;
gefasst – es erwies sich als notwendig, höhere Offiziers-Dienstgrade für die Bewegung zu&lt;br /&gt;
gewinnen, deren Stimme bei den Befehlshabern auf der anderen Seite der Front mehr Gehör&lt;br /&gt;
finden würde als die Stimme des kleinen Offiziers und des Soldaten.&lt;br /&gt;
Die Werbung unter den Offizieren stieß auf größere Schwierigkeiten als bei den Mannschaften.&lt;br /&gt;
Es war schwer, gegen traditionelle, starr gewordene Ehrbegriffe zu argumentieren.&lt;br /&gt;
Dennoch gelang es, eine größere Anzahl von Mitkämpfern unter den jüngeren Offizieren zu&lt;br /&gt;
gewinnen.&lt;br /&gt;
Um den Offizieren den Anschluss an die Bewegung »Freies Deutschland« zu erleichtern,&lt;br /&gt;
wurde von der Gruppe antifaschistischer Offiziere im NKFD die Schaffung einer&lt;br /&gt;
Organisation ins Auge gefasst, die den Offizieren die Möglichkeit gab, sich ebenfalls einer&lt;br /&gt;
Antihitler-Bewegung anzuschließen. Die zu schaffende Organisation sollte sich Bund&lt;br /&gt;
Deutscher Offiziere (BDO) nennen. Es wurden eine Reihe von Delegationen aus Offizieren&lt;br /&gt;
unter den Mitgliedern des Nationalkomitees in die Offizierslager gesandt, um für den Bund zu&lt;br /&gt;
werben, und im Fall des Erfolges Delegierte zu einer Gründungsversammlung nach Moskau,&lt;br /&gt;
mitzubringen.&lt;br /&gt;
Der Gedanke, einen solchen Bund zu schaffen, fand fruchtbaren Boden bei einer größeren&lt;br /&gt;
Anzahl von Offizieren. Die Werbung unter Generalen blieb jedoch anfangs erfolglos.&lt;br /&gt;
Als die Vorbereitungen zur Gründungsversammlung im Gange waren, stellten sich jedoch&lt;br /&gt;
nach Überwindung der letzten Bedenken, einige Generale zur Verfügung, an ihrer Spitze der&lt;br /&gt;
ehem. Kommandierende General des LI Armeekorps bei Stalingrad, General der Artillerie&lt;br /&gt;
Walther von Seydlitz, ihm folgten die Generale von Daniels, Lattmann und Dr. Korfes. Die&lt;br /&gt;
Versammlung wählte General von Seydlitz zu ihrem Präsidenten.&lt;br /&gt;
Da nun unter den Initiatoren des BDO alle Dienstgrade vertreten waren, gelang es, die&lt;br /&gt;
Werbung leichter durchzuführen. Auch wirkte der Mut, mit dem Generale sich der Sache zur&lt;br /&gt;
Verfügung stellten, beispielgebend. &lt;br /&gt;
Am 11. und 12. September 1943 fand in Lunjowo b. Moskau in Anwesenheit von über&lt;br /&gt;
hundert Delegierten aus fünf Offiziers-Gefangenenlagern die Gründung des BDO statt. Der&lt;br /&gt;
Bund bekannte sich in seiner Zielsetzung zum Programm des NKFD und beschloss, sich ihm&lt;br /&gt;
anzuschließen.&lt;br /&gt;
Der Anschluss an das NKFD erfolgte am 14. September 1943 auf einer Vollsitzung des&lt;br /&gt;
Nationalkomitees. In einer einstimmig angenommenen Wahl wurden die Generale von&lt;br /&gt;
Seydlitz und von Daniels als Vizepräsidenten und fünf Offiziere des BDO, unter ihnen zwei&lt;br /&gt;
ehem. Divisions-Pfarrer ev. u. kath. Konfession, als Mitglieder in das NKFD aufgenommen.&lt;br /&gt;
* [[Forces Francaises Libres]] (FFL)&lt;br /&gt;
Nach Absprache mit Churchill wurden ab 7.8.1940 von de Gaulle bewaffnete Verbände&lt;br /&gt;
rekrutiert, die unter dem Name »Forces Francaises Libres« auf alliierter Seite gegen&lt;br /&gt;
Deutschland kämpften.&lt;br /&gt;
* [[Maquis]]&lt;br /&gt;
Der dichte Buschwald, französisch Maquis, bot verfolgten Partisanen guten Unterschlupf.&lt;br /&gt;
Im übertragenen Sinne wurde daraus die Bezeichnung Maquis für die französische&lt;br /&gt;
Untergrundbewegung Resistance. Ihre Kämpfer nannte man entsprechend Maquisards.&lt;br /&gt;
* [[Nationalkomitee »Freies Deutschland«]]&lt;br /&gt;
Am 12. und 13. Juli 1943 fand in Krasnogorsk bei Moskau die Gründung des Nationalkomitees&lt;br /&gt;
»Freies Deutschland« statt.&lt;br /&gt;
Zu den Gründern gehörten kriegsgefangene Offiziere, Unteroffiziere und&lt;br /&gt;
Mannschaftsdienstgrade der ehemaligen Wehrmacht, sowie Vertreter der deutschen&lt;br /&gt;
politischen Emigration, Schriftsteller, Ärzte, Geistliche und Arbeiter, kurz gesagt Vertreter&lt;br /&gt;
verschiedener sozialer Gruppen.&lt;br /&gt;
Zum Präsidenten des Nationalkomitees wurde der Schriftsteller und Dichter, der Kommunist&lt;br /&gt;
Erich Weinert gewählt.&lt;br /&gt;
Zwei Monate später, am 11./12. September, wurde in Lunjowo bei Moskau auf einer&lt;br /&gt;
Konferenz kriegsgefangener Offiziere und Generale der »Bund Deutscher Offiziere« (BDO)&lt;br /&gt;
gegründet. Zum Präsidenten des BDO wurde der Generell der Artillerie, Walther von Seydlitz&lt;br /&gt;
gewählt, der Ende Januar 1943 bei Stalingrad gefangen genommen worden war.&lt;br /&gt;
Die Formierung beider Organisationen an der Wende des Krieges wurde zum Symbol des&lt;br /&gt;
antifaschistischen Widerstandes außerhalb der Grenzen Deutschlands und versetzte dem&lt;br /&gt;
Hitlerregime und seinem Oberkommando der Wehrmacht einen empfindlichen Schlag.&lt;br /&gt;
Den bereits auf der Gründunsversammlung des BDO erkennbaren Bestrebungen für einen&lt;br /&gt;
Zusammenschluss mit dem Nationalkomitee bei Weiterbestehen des BDO wurde am 14.&lt;br /&gt;
September 1943 auf der gemeinsamen Vollsitzung NKFD/BDO durch eine Nachwahl von 14&lt;br /&gt;
BDO-Mitgliedern, unter ihnen die ersten vier Generale, sowie je drei Angehörige der&lt;br /&gt;
Politemigration und der delegierten Kriegsgefangenen zu Mitgliedern des Nationalkomitees&lt;br /&gt;
entsprochen.&lt;br /&gt;
Gleichzeitig wurde mit dieser Wahl das bisherige Präsidium mit den Vizepräsidenten Major&lt;br /&gt;
Karl Hetz, Leutnant Heinrich Graf von Einsiedel und Soldat Max Emendörfer, durch die&lt;br /&gt;
Vizepräsidenten General Walther von Seydlitz und Generalleutnant Edler von Daniels&lt;br /&gt;
ergänzt.&lt;br /&gt;
Alle 55 Mitglieder des jetzt vergrößerten Nationalkomitees unterzeichneten zum Abschluss&lt;br /&gt;
der Konferenz das Manifest des Nationalkomitees »Freies Deutschland« an die Wehrmacht&lt;br /&gt;
und an das deutsche Volk vom 13. Juli 1943.&lt;br /&gt;
* [[Office of Strategic Services]] (OSS)&lt;br /&gt;
Unter dem Namen OSS wurde am 13. Juli 1942 ein geheimer militärischer und politischer&lt;br /&gt;
Auslandsnachrichtendienst und politischer Auslandsinformationsdienst der USA gegründet,&lt;br /&gt;
dessen Aufgaben die Beschaffung von Feindnachrichten, Organisation von Aktionen und&lt;br /&gt;
Sabotageakten in Feindländern, die Förderung von Zersetzung und Partisanentätigkeit in den&lt;br /&gt;
vom Gegner besetzten Ländern waren.&lt;br /&gt;
*[[Organisation Todt]] (OT)&lt;br /&gt;
Nach ihrem Leiter Todt hieß die 1938 für den Bau militärischer Anlagen gegründete Truppe&lt;br /&gt;
OT; nach Kriegsbeginn vor allem mit der Instandsetzung zerstörter Verkehrswege im Reich&lt;br /&gt;
und in dem besetzten Gebieten sowie mit Befestigungsanlagen (Atlantikwall) beauftragt.&lt;br /&gt;
* »TA« – [[Travail allemand]] – Deutsche Arbeit&lt;br /&gt;
Bereits unmittelbar nach der Besetzung Frankreichs durch die faschistische Armee, hatte die&lt;br /&gt;
Französiche Kommunistische Partei begonnen, den Widerstand zu organisieren. Dazu gehörte&lt;br /&gt;
die antifaschistische Aufklärung der Angehörigen der Okkupationsmacht. Innerhalb der&lt;br /&gt;
französischen Resistance wurde eine besondere Abteilung für die deutsche Arbeit (TA)&lt;br /&gt;
gebildet mit dem Ziel, in die faschistische Kriegsmaschine einzudringen, die faschistische&lt;br /&gt;
Ideologie der Soldaten mittels mündlicher und schriftlicher Agitation zu bekämpfen und für&lt;br /&gt;
den Friedensgedanken in der deutschen Armee den Dienst-und Verwaltungsorganen zu&lt;br /&gt;
wirken. Eine große Zahl der deutschen Sprache mächtigen Männer, Frauen und Mädchen&lt;br /&gt;
sowie Sympathisierende (Ungarn, Rumänen, Polen, Jugoslawen u.a.) führten diese schwierige&lt;br /&gt;
Agitationsarbeit mutig und unerschrocken aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biographisches Lexikon 2003]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Admin</name></author>	</entry>

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